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Verwahrung lösungserfüllter Kalisalzschächte in Mitteldeutschland
| Die mit der Einstellung der Kaliproduktion vornehmlich im Südharz- und Unstrut-Revier zu Beginn der 90er Jahre einsetzende erhöhte Verwahrungsnotwendigkeit führte zwangsläufig zur Formulierung verbindlicher Anforderungen hinsichtlich der endgültigen und langzeitsicheren Verwahrung der Schächte im Kali- und Salzbergbau. Waren zunächst alle Maßnahmen und Verfahren auf den Verschluss lufterfüllter und zum Teil bis zum Verwahrungsbeginn in Förderung stehender Schächte konzentriert, begannen ab 1995 Überlegungen zur Verwahrung der meist lösungserfüllten Schächte des salinaren Altbergbaus vornehmlich im Nordharz-Revier. |
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Im Rahmen des großtechnischen Versuchs „Sanierung der Bergschadenssituation an der Südwestflanke des Staßfurter Sattels - Pilotvorhaben zur Entwicklung eines Verfahrens zur Stabilisierung eines durch den Salzbergbau beeinflussten Untergrundes der Stadt Staßfurt“ wurde 1995 erstmals versucht, einen bis zur Tagesoberfläche lösungserfüllten Schacht zu verwahren. |
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