Projekte

 

Biogasanlage Uthleben

Nach intensiver Projektvorbereitung wurde der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH am 10.06.2009 der Auftrag zum Bau einer Biogasanlage mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1,6 MW am Standort der Uthlebener Qualitätsschweine GmbH & Co. KG erteilt.Die Errichtung der Biogasanlage, die sich in nur ca. 5 km Entfernung vom Nordhäuser Firmensitz befindet, erfolgte in zwei zeitlich versetzten Bauabschnitten. Die Anlagenkonfiguration besteht neben den verfahrenstechnischen Herzstücken, den zwei Hochleistungsfermentern (à 5.050 m3) mit Zentralrührwerk, die sich durch die SCHACHTBAU-typische schlanke Bauart (Verhältnis: Durchmesser/Höhe ~1) auszeichnen, im Wesentlichen aus einer Unterflur-Feststoffeinbringung mittels Schubboden (80 m3), einem Hydrolysebehälter (500 m3), einem Nachgärbehälter (3.000 m3) mit Doppelmembran-Gasspeicherdach und einer Technikzentrale mit EMSR–Technik. Gerade der vorgenannte Fermentertyp erbringt - wie dempdf.gifGutachten des Herrn Prof. Dr. Gerd-Rainer Vollmer zu entnehmen ist - beim hier vorgesehenen Input von Schweinegülle, Mais- und Graspflanzensilage, Getreide und dem optional angedachten Hühnertrockenkot eine gegenüber konventionell flach gebauten Fermentern um 20 bis 25 % erhöhte Gasausbeute bzw. eine entsprechende Reduzierung der zugeführten Stoffstrommengen. Dieser anlagentechnisch bedingte hohe Ausnutzungsgrad bei den eingesetzten Substraten führt im Hinblick auf den Gülle- und Luftreinhaltungsbonus sowie mit einem einhergehenden Wärmekonzept für die örtlichen Schweine-Stallanlagen, zu einem betriebswirtschaftlich stimmenden Gesamtprojekt für den Auftraggeber. Zusätzliche Wünsche des Auftraggebers, wie z.B. ein vergrößertes Gasspeichervolumen am Nachgärbehälter, ein umlaufender Laufsteg am Nachgärbehälterrand, die Unterbringung der gesamten Maschinentechnik in einem bauseitig vorhandenen Hallenkörper, einen oberen Verbindungssteg zwischen den beiden Fermentern, die Weiternutzung der vorhandenen Güllelager als Gärrestlager wurden kommerziell vertretbar umgesetzt. Nach der technischen Klärung und unter der Berücksichtigung von behördlichen Vorgaben wurden die beiden Bauabschnitte in kürzester Bauzeit (April 2010 – Februar 2011) realisiert, so dass die Fertigstellung der Gesamtanlage incl. dem vertraglich festgeschriebenen Probe- und Einfahrbetrieb zum 01.März.2011 erfolgen konnte. Weiterführende Aussagen und Angaben zum Bauvorhaben können Sie vom Betriebsleiter der Biogasanlage, Herr Martin Hesse, unter Tel.: 03631 - 656700 bekommen.

uthl_Internet
Uthleben_3
Uthleben_1

 

Biogasanlage Hof/Saale

Am 22.09.2008 erfolgte nach zweijähriger Projektvorbereitung der 1. Spatenstich zum Bau des Bioenergieparks Hof, der ursprünglich aus drei identischen Einzelanlagen bestehen sollte.
Die beiden ersten Bauabschnitte wurden seitdem von der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH im Auftrag der Bioenergie Hof GmbH, einer Projektgesellschaft der Firmen BALANCE VNG Biogas GmbH und enbion GmbH, errichtet.

Die erste Teilanlage ist für eine elektrische Nennleistung von 716 kW ausgelegt und besteht im Wesentlichen aus einer Feststoffeinbringung mittels Schubboden, einem Nachgärer (4.000 m³), einem Gärrestlager (3.500 m³), einer Feststoffabtrennung, einem Blockheizkraftwerk, einer Technikzentrale in Containerbauweise und dem verfahrenstechnischen Herzstück, dem Hochleistungsfermenter (3.000 m³), der sich durch die SCHACHTBAU-typische schlanke Bauart auszeichnet.

Wie die von der finanzierenden Bank angeforderte  Gutachterliche Stellungnahme (Herr Prof. Dr. Gerd -Rainer Vollmer)  pdf.gif   belegt, bürgt dieser Fermentertyp für eine gegenüber konventionell flach gebauten Fermentern um 20 bis 30 % erhöhte Gasausbeute.

Speziell dieser anlagentechnisch bedingte hohe Ausnutzungsgrad bei den eingesetzten Substraten führt zusammen mit einer sinnvollen Ausnutzung der Möglichkeiten des seit 01.01.2009 gültigen EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) im Hinblick auf Gülle- und Luftreinhaltungsbonus sowie ein mit der lokalen Industrie abgeschlossener Wärmeliefervertrag zu einem betriebswirtschaftlich optimierten Gesamtprojekt.

Die Inbetriebnahme der ersten Anlage erfolgte im Juli 2009.

Bereits für den zweiten Bauabschnitt, der im September 2010 in Betrieb genommen wurde, konnte die Leistung ohne bauliche Mehrleistungen (außer bei den Gärrestlagern) auf 800 kW gesteigert werden. Anstatt des Schubbodens der ersten Einzelanlage erfolgt die Feststoffdosierung nunmehr über ein wartungs- und energieverbrauchsarmes Walkingfloor-System, das die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH selbst entwickelt und fertigt und unter dem Markennamen Multifloor vertreibt.

Momentan ist sogar anstatt eines kompletten dritten Bauabschnittes eine Erweiterung der ersten beiden Anlagen auf jeweils 950 kW vorgesehen. Hierfür sind im Wesentlichen nur die Gärrestlagervolumen auf den erhöhten Substratdurchsatz auszulegen und natürlich die entsprechenden BHKW-Kapazitäten zu schaffen.

Ansprechpartner bei der Bioenergie Hof GmbH ist der Projektleiter, Herr Hans Rohrmüller (Tel.:09281-1442881), der Sie über seine Erfahrungen mit der SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH gerne aus Sicht eines Projektentwicklers informieren wird.

 

 

BGA_Hof1

BGA_Hof2
BGA_Hof3

 

 

Biogasanlage Schkölen

Im Mai des Jahres 2006 bekam die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH den Auftrag zum Bau der Biogasanlage für die Agrargenossenschaft Schkölen e.G (Thüringen/Saaleland) mit einer elektrischen Gesamtleistung von 1,0 MW. In kürzester Bauzeit wurde eine Inbetriebnahme der gesamten Anlage im Sinne des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) bis zum 31.12.2006 realisiert. Die abschliesende Fertigstellung der Anlage incl. aller Außenanlagen erfolgte bis zur Abnahme im Juli 2007.

Die Anlage besteht im Wesentlichen aus einem Silagelager (10.800 m³), 2 Vorgruben (jeweils 161 m³), einem Nachgärer (3.886 m³), einem Gärrestlager (2.500 m³), 3 Blockheizkraftwerken (1X526 und 2X 249 kWel.), einer Technikzentrale in Containerbauweise und dem verfahrenstechnischen Herzstück, den beiden parallel betriebenen Hochleistungsfermentern (jeweils 3.255 m³), die sich durch die SCHACHTBAU-typische schlanke Bauart auszeichnen.

Gerade dieser Fermentertyp erbringt - wie dem  pdf.gif Gutachten des Herrn Prof. Dr. Gerd -Rainer Vollmer zu entnehmen ist - beim hier gewählten Input von Schweinegülle, Mais, GPS (Graspflanzensilage) und Grünschnitt eine gegenüber konventionell flach gebauten Fermentern um 20 bis 25 % erhöhte Gasausbeute. Augenscheinliches Anzeichen hierfür ist die im Jahre 2008 realisierte Ergänzung der Anlage um 3 Mikrogasturbinen (4x65 kWel. + ORC-Prozess) ohne sonstige bauliche Anpassungen oder Erweiterungen.

Neben diesen Anzeichen für einen über den Erwartungen liegenden Hochlastbetrieb zeugt die nunmehr über mehr als 24 Monate vorliegende Betriebserfahrung von einer großen Robustheit und hervorragenden Zuverlässigkeit der eingesetzten Technik und Verfahren.

Ansprechpartner beim Bauherrn ist der Vorstandsvorsitzende der Agrargenossenschaft, Herr Tino Köbe, der Ihre Rückfragen unter  036694 - 22246 gerne aus Betreibersicht beantworten wird. 

Schkoelen_BGA Schkoelen_BGA1

 

Schkoelen_BGA2

 

Kläranlage Gut Großlappen - München

Das Klärwerk Gut Großlappen im Norden von München ist eines der modernsten Klärwerke Europas. Gemeinsam mit dem Klärwerk Gut Marienhof teilen sich die beiden Anlagen die Aufgabe der Abwasserreinigung in München. Beide zusammen sind für eine Ausbaugröße von 3 Millionen Einwohnerwerten ausgelegt.

Für den neubau der Sandfiltrationsanlage wurde die SCHACHTBAU Nordhausen GmbH von der Münchner Stadtentwässerung Ende 2005 mit dem kompletten Rohrleitungsbau innerhalb des Bauwerkes beauftragt. Hierfür waren insgesamt ca. 3 Kilometer Rohrleitungen zu fertigen und zu montieren. Diese wurden zum überwiegenden Teil in Edelstahl, in den Nennweiten von DN 25 bis DN 1800, ausgeführt. Den Auftragsumfang komplettieren des Weiteren 390 Armaturen, vorwiegend Absperrschieber und Absperrklappen, sowie ca. 30 Tonnen Stahlbau für die Auflagerkonstruktionen und Bedienstege.

 Neben der Münchner Stadtentwässerung als Bauherr war das planende Ingeniuerbüro Regierungsbaumeister Schlegel GmbH in München ein weitere Partner unseres Unternehmens.

Klaeranlage_Grosslappen Klaeranlage_Grosslappen1

Klaeranlage_Grosslappen2

 

 

 

Kläranlage Baesweiler

Durch den zweijährigen kompletten Um- und Neubau der mechanischen und biologischen Reinigungsstufen der Kläranlage Baesweiler wurde diese in die Lage versetzt, nunmehr die Abwässer von 51.000 Einwohnerwerten zu reinigen. Eine besondere Herausforderung war hierbai der Umbau der Anlage bei laufendem Betrieb, der infolge der begrenzten Platzverhältnisse auf dem vorhandenen Betreibsgelände ebenso genaueste Vorausplaungen wie Flexibilität in der Ausführung verlangte.

Im Zuge des ersten Bauabschnittes wurde durch die SCHACHTBAU NORDHAUSEN GmbH ein neu errichtetes Rechengebäude mit vorgeschaltetem Abschlagsbauwerk und Messschacht sowie der Sand- und Fettfang maschinentechnisch ausgerüstet. In der technologischanspruchsvollsten Umbauphase wurde das vorhandene Belebungsbecken mit einem Volumen von 5.000 m³ zu einem Nachklärbecken umgerüstet. Voraussetzung dafür war der teilweise Neubau des neuen Belebungsbeckens, um für diesen Zeitraum die biologische Abwasserreinigung gewährleisten zu können. Für die Drucklufterzeugung wurde parallel dazu die Gebläsestation mit neuen Drehkolbengebläsen ausgerüstet.

Im zweiten Bauabschnitt erfolgte die Erweiterung des Belebungsbeckens auf eineGesamtkapazität von 10.000 m³. Das Becken wurde als einstrassige Kaskadenbiologie mit einer vorgeschalteten Denitrifikationskammer konzipiert. Abgeschlossen wurde der zweite Bauabschnitt mit dem Umbau und teilweisen Ersatz der maschinentechnischen Ausrüstung des vorhandenen Nachklärbeckens. Im Rahmen der parallelen Überarbeitung der Faulschlammverwertung erfolgte durch unser Unternehmen der Umbau des vorhandenen Gassystems, um dieses an die neuen Betriebsbedingungen der BHKW-gebundenen Gasverwertung anzupassen.

Klaeranlage_Baesweiler1 Klaeranlage_Baesweiler

Klaeranlage_Baesweiler2

 

 

 

 

Kläranlage Dortmund - Deusen

 

Die Kläranlage Dortmund - Deusen zählt zum Anlagenbestand der Emschergenossenschaft in Essen. Im Zuge der Neustrukturierung des gesamten Emscher - Systems machte sich für diese Anlage eine Kapazitätserweiterung von 500.000 auf nunmehr 1.000.000 Einwohnerwerte erforderlich, die in mehreren einzelnen Bauabschnitten und Teilaufträgen seitens der Emschergenossenschaft beauftragt wurden.

Die Emscher als Fluss bildet gemeinsam mit einem Großteil ihrer Nebenflächen seit vielen Jahrzehnten ein Netz offener Abwasserkanäle, die das Abwasser mit dem natürlichen Abfluss abführen und dem Klärwerk Dinslaken - Emschermündung zur Reinigung zuführen. Im Rahmen der gesamten Umstrukturierungsmaßnahmen werden zahlreiche dezentrale Kläranlagen und Pumpwerke gebaut, saniert bzw. erweitert sowie Abwasserkanäle undRegenwasserbehandlungsanlagen neu gebaut.

Im Rahmen der Erweiterung der Kläranlage in Dortmund - Deusen wurde eine dritte komplett neue Belebungsbeckenstrasse errichtet, die ebenso wie die vorhandenen 2 Strassen durch unser Unternhemen maschinentechnisch ausgerüstet wurden. Dafür haben wir die erforderlichen Druckluftzufuhr- und Verteilerleitungen sowie die Belüftungsgitter in Edelstahlqualität geliefert und montiert. Weierhin erfolgten der Austausch diverser veschlissener Rührwerke, die Montage neuer Rührwerke sowie der Einbau von insgesamt ca. 12.000 lfd. Metern Keramik - Rohrbelüfter.

Klaeranlage_Dortmund_Deusen1 Klaeranlage_Dortmund_Deusen
Klaeranlage_Dortmund_Deusen2